Aktuelle Veranstaltungen

Inzwischen steht leider fest, dass die Veranstaltungen nur online stattfinden können, also nicht "live" im Switchboard. Also machen wir unverdrossen weiter mit unseren virtuellen Treffen

 

Für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung unter cafekarussell@gmx.de erforderlich. Alle Gäste bekommen 2 Tage vor dem Meeting einen Einladungslink zu einem Webex-Meeting verschickt. Auf den Link klicken, Video und Mikrofon aktivieren und schon seid ihr "drin".

 

Das Motto des Monats März lautet: "Schwul und Queer - Ist das nicht das Gleiche?"

 

Oops! Werdet ihr denken, jetzt wird es Gender-Theoretisch. Das Thema soll jedoch durch Filme unterhaltsam präsentiert werden, und es soll viel Zeit für Diskussionsbeiträge bleiben.

 

02.03.2021 Lieb mich! Schwule Kurzfilme Vol.3.

Der Pro Fun-Media-Verlag bietet seit 25 Jahren "Queer Cinema" an. Oder handelt es sich ganz einfach um Filme über Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans-Personen? Das Format der Kurzfilmsammlung bietet jedenfalls eine gute Gelegenheit, um sich einen internationalen Überblick über verschiedene Erzählweisen und filmästhetische Umsetzungen beim Thema "Homosexualität" zu verschaffen. Volume 3 enthält u.a. Filme aus den USA, beispielsweise "Curious Thing" von  Alain Hain , XY Anatomy of a boy von Mette Carla Albrechtsen (Dänemark) sowie "Hinterbliebene" von Alexander Pfeuffer (Deutschland). Zwischen den einzelen Beiträgen können wir jeweils eine kurze Diskussion darüber einschieben, wie gut oder schlecht das Thema "Schwulsein" von RegisseurIn bzw. den SchauspielerInnen getroffen wurde.

 

16.03.2021  How to Punk a Revolution.

Bei Edition Salzgeber findet sich ein Film von Yoni Leyser, der die Ziele und Ausdrucksformen der "Queercore"-Bewegung beschreibt.  Anders als der Name vermuten lässt, umfasst Queercore nicht etwa „schwulen Hardcore-Punk“, sondern generell schwule, lesbische, trans- und bisexuelle Künstler und Musiker aus dem gesamten Umfeld der Punk-Subkultur. (Wikipedia). Diese Dokumentation zeigt starke Unterschiede zwischen der provokativen "queeren" Subkultur und jenen fast schon "normalen" Lebensweisen, die in den schwul-lesbischen Mainstream-Filmen gezeigt werden. Vorläufer dieser queeren Punk-Aktivisten waren u.a. die Band des britischen Punk-Sängers Tom Robinson, die 1978 den Titel Glad to Be Gay veröffentlichte, und Bruce LaBruce, der als einer der wichtigsten Regisseure des New Queer Cinemas gilt. Wenn diese Doku keine Diskussionen auslöst, dann weiß ich es nicht.

 

 

Das Motto des Monats April lautet: "Was tun gegen Schmerzen?"

 

06.04.2021 Cannabidiol oder lieber gleich 'nen Joint?

Seit einiger Zeit ist ein neues Wundermittel in aller Munde: Cannabidiol. CBD ist ein Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf, das im Gegensatz zu dem bekannten Rauschanteil THC nicht psychoaktiv sein soll. In einigen wenigen Studien wurden bisher entkrampfende, entzündungshemmende, angstlösende und gegen Übelkeit gerichtete Wirkungen beschrieben. Die Heilversprechen der vor allem im Internet aktiven Anbieter von Cannabidiol gehen über diese wissenschaftlich noch nicht ausreichend abgesicherten Wirkungen weit hinaus. Entsprechend kostet so ein 10 ml-Ölfläschchen auch schon mal 60 Euro und mehr. Wer gegen Schmerzen lieber gleich zum Joint greift, bewegt sich auf rechtlich unsicherem Terrain. Viele Jahre lang mussten sich Schmerzpatienten illegal Cannabis besorgen, um ihre körperlichen und/oder seelischen Schmerzen zu lindern. Erst 2011 wurden dann Cannabis-Produkte vom Gesetzgeber in bestimmten Fällen als Arzneimittel verschreibungsfähig.

Nach einer kurzen Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zu CBD und zur rechtlichen Lage von Cannabis als Arzneimittel wollen wir über den Sinn alternativer Schmerzmittel diskutieren.

 

20.04.2021: Schmerzmittelsucht im Alter?

Auf der Web-Seite der Deutschen Seniorenbetreuung heißt es dazu: " Bei Senioren wirken oft mehrere Medikamente auf einen bereits geschwächten Körper ein. Das kann fatale Wirkungen zeigen. Häusliche Altenpflege wird zunehmend durch Schmerzmittelabhängigkeit oder Schlafmittelmissbrauch belastet. Angstproblematiken können zum Missbrauch von Beruhigungsmitteln führen.“  Es beginnt mit rezeptfreien Tabletten gegen Kopfschmerzen. Dann tun die Gelenke weh und der Orthopäde verschreibt Ibuprofen oder gar abhängig machende Schmerztabletten. Gefährlich sind auch Nahrungsergänzungsmittel, die wegen vermeintlicher Wirkungslosigkeit selbständig hochdosiert werden, sowie Kombi-Präparate mit Koffein. Wir wollen gemeinsam den Begriff "Schmerzmittelmissbrauch" eingrenzen und diskutieren, wenn möglich mit einem/r Experten/In (angefragt).

 

 

Alle Veranstaltungen beginnen um 14:30 Uhr und dauern ungefähr 1 1/2 Stunden.

 

 

Außerdem:

Jeden Dienstag in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr bietet ein qualifizierter Berater der AG36 – Schwules Zentrum – telefonische (069) 295959 und persönliche Beratung für homosexuelle Männer 60 plus in der Alten Gasse 36 an.

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